„OÖVP und ÖAAB rückten am Tag der Arbeit die ehrenamtliche Arbeit in den Mittelpunkt
Rettung auch an Feiertagen gesichert!
Im heurigen Internationalen Jahr der Freiwilligentätigkeit rückten die OÖVP und der ÖAAB auch am Tag der Arbeit am 1. Mai die ehrenamtliche Arbeit zahlreicher Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher in den Mittelpunkt. Aus diesem Anlass besuchten Vertreter von OÖVP und ÖAAB Vöcklabruck mit Bezirksparteiobmann Landtagsabgeordneten Anton Hüttmayr an der Spitze die Rot Kreuz Bezirksstelle Vöcklabruck. „Gerade auch der 1. Mai ist eine gute Gelegenheit, darauf hinzuweisen, dass es in Oberösterreich sehr viele Menschen gibt, die mehr tun, als sie eigentlich müssten, und das noch zu unentgeltlich“, unterstrich Hüttmayr im Rahmen des Besuches und dankte den freiwillig Engagierten für ihren Einsatz das ganze Jahr hindurch mit einer köstlichen Stärkung. „Vieles in unserer Gesellschaft, in unseren Gemeinden ist nur durch Freiwillige möglich, dessen sind wir uns oft nicht bewusst“, betonte Hüttmayr. Insgesamt 600.000 Menschen sind in Oberösterreich ehrenamtlich aktiv und leisten jährlich insgesamt so viele Arbeitsstunden wie 60.000 Beschäftigte.
Arbeitsmarktöffnung – strenge Regeln gegen Lohn- und Sozialdumping
Der 1. Mai brachte heuer aber auch Veränderungen am Arbeitsmarkt mit sich, denn ab diesen Tag dürfen Arbeitnehmer aus den neuen EU-Staaten Ungarn, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Polen, Litauen sowie Lettland und Estland ohne Arbeitsbewilligung in Österreich legal tätig werden. „Die Experten gehen davon aus, dass maximal 5.000 Arbeitskräfte dadurch nach Oberösterreich kommen werden. Wir sind darauf jedoch gut vorbereitet“, erklärt der Bezirksobmann des AAB Alois Silmbroth. Durch strenge Gesetze wird Lohn- und Sozialdumping verhindert, die Bezahlung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern unter dem kollektivvertraglichen Grundlohn wurde etwa unter Strafe gestellt. „Darüber hinaus hat gerade auch in Oberösterreich unter der Führung des Landes eine enge Vernetzung der Finanzpolizei, der Gebietskrankenkasse und der Sozialpartner stattgefunden. So wird etwa die Finanzpolizei ihre Personalressourcen massiv aufstocken“, kündigt Silmbroth an.
Rot-Weiß-Rot-Card – klare Regelungen für Bürger aus Nicht-EU-Ländern
Durch den Wegfall der Zugangsbeschränkungen für EU-Bürger zum österreichischen Arbeitsmarkt werden klare Regelungen für zugewanderte Personen aus Nicht-EU-Ländern umso wichtiger. „Diese Regelungen werden durch die Rot-Weiß-Rot-Card geschaffen. Der Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt wird nur für einen bestimmten Personenkreis möglich sein, der über entsprechende Qualifikationen, Sprachkenntnisse und berufliche Erfahrung verfügt“, unterstützt der Obmann des ÖAAB- Vöcklabruck das Vorhaben Rot-Weiß-Rot-Card.
„Wir brauchen die Arbeitsmarktöffnung mit 1. Mai nicht zu fürchten, denn durch das Lohn- und Sozialdumpinggesetz und die Rot-Weiß-Rot-Card wird ein geordneter Zuzug ausländischer qualifizierter Facharbeiter und Schlüsselarbeitskräfte ermöglicht und geregelt“, unterstreicht Silmbroth.
